Der Bischof stellt zu Beginn seines Dienens die Frage, ob dieser Feiertag noch in unserem Bewusstsein, das widerspiegelt, was er eigentlich ist?
Jesus kam als Mensch auf diese Welt. Er wusste, dass sein Leben hier auf Erden vom Vater im Himmel bestimmt ist und auch der Zeitpunkt der Himmelfahrt schon bestimmt war. Jesu hat keine Vorzugsbehandlung erlebt, er musste Böses und Gutes, Anfechtung usw. erleben. Die Geburt kann man noch nachvollziehen, dass er über diese Erde ging auch; wie sieht es mit der Auferstehung und der Himmelfahrt aus? Hier ist der Glaube gefragt!
Wir wurden aus Gnaden erwählt und dürfen als Gotteskinder über diese Erde gehen. Wir leben in einer Welt da wir all das Böse und Ungute erleben müssen. Die Gotteskindschaft schützt uns nicht vor Unglück und Schaden. Wir wollen jedoch vertrauen haben zu unserem himmlischen Vater. Jesu hat uns vorgelebt, wir wollen ihm nacheifern, in der Gewissheit, dass wir dies nicht ganz erreichen werden. Aber wie Jesus Christus, sind wir in die natürliche Welt hineingeboren, wollen ihm dienen, seinem Beispiel folgen und nach seinem Ratschluss spätestens am Tag des Herrn zum Vater zurückkehren. Für uns heisst dies Glauben behalten, das Ziel nicht aus den Augen verlieren und die Gewissheit in uns zu tragen auf Jesu Hilfe und Fürbitte bei unserem himmlischen Vater zählen zu können.